Meal Prep: Kosten sparen, gesund essen und Plastik vermeiden

M

von Manuel
vom 30.05.2022

Damit verrät der Titel schon die Vorteile, weshalb ich mich für's Meal Prepping entschieden habe. "Meal Prep", wie es in der Szene vor allem in den USA heißt, ist nichts Neues, klingt aber cool. Es geht darum Zeit zu sparen, in dem viel Essen für viele Tage im Voraus gekocht und haltbar gemacht wird. 

Das Ziel meine blustory ist es, euch meine Learnings zu zeigen. So spart ihr Zeit bei der Recherche ;)

Meine gute Tat für heute...

Zeit sparen

Und da wären wir schon beim Thema. Wenn dir Zeit sparen die wichtigste Motivation für Meal Prep ist, dann sollte auch das Meal Prepping nicht zu fancy sein. Deshalb plane ich nichts Ausgefallenes. Auch mit einfachen Lebensmitteln wie Reis, Couscous, Bohnen, Nudeln und Gemüse lässt sich viel Abwechslung kreieren. 

Fotografin @nobiteuntilphoto auf unsplash.com

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Um Geschwindigkeit in die Vorbereitung zu bringen, habe ich diese Tipps für euch: 

  1. Wenn ihr als Basis Nudeln nehmt, probiert doch mal Reisnudeln aus. Die müsst ihr nämlich nicht einmal vorkochen. Einfach mit heißem Wasser übergießen und fertig.
  2. TK-Gemüse nutzen. Auch wenn wirklich frische Zutaten noch gesünder sind, kann TK-Gemüse besser als sein Ruf sein. Insbesondere direkt nach der Ernte gefriergetrocknete Produkte sind nicht schlecht. 
  3. Zutaten aus der Dose: Gleiche Sache, auch Dosenlebensmittel sind nicht per se schlecht. Ich nutze zum Beispiel gerne bereits eingelegte Kichererbsen – um die Einlegezeit zu sparen.
  4. Statt Chia-Samen Leinensamen nutzen: Okay das ist kein Zeit-Argument. Hier geht's um Nachhaltigkeit. Aber im Ernst, die Nährstoffe sind vergleichbar gut.

Und ist das wirklich nachhaltig?

Nachhaltig ist daran, dass durch größere Mengen viel an Plastikverpackung gespart wird. Gerade wenn die Alternative tägliche Snacks to go sind.

Außerdem planst du dein Essen. Bei mir ist es so, dass ich seitdem wesentlich weniger Essen wegschmeißen muss. 

Also ja, es ist nachhaltig. 

Gesundheit

Und was ist mit der Gesundheit? Neben der Zeit war das mein Hauptgrund fürs Selbstkochen. Die Snacks vom Bäcker, aus Bahnhofshallen und Junkfood-Anbietern sind nicht das, was ich für meine sportlichen und gesundheitlichen Ziele brauche. 

Wer also wirklich auf gute Nährstoffe Wert legt, findet kaum eine andere Möglichkeit, als selbst zu preppen. 

Damit das Ganze aber wirklich gesund ist, sollte es auch wirklich haltbar sein. Meine Learnings hier: 

  1. Nach der Vorbereitung Pfannengerichte sofort einfrieren
  2. Stell deine Gerichte eher in den Tiefkühler als in den Kühlschrank
  3. Kondenswasser mit einem Küchentuch aufsaugen: Weniger Wasser, potenziell weniger Keime.

Geld sparen, gesund sein und was für die Nachhaltigkeit tun.

Das sind also meine Gründe. Das ist meine neue Routine. Und die fühlt sich richtig gut an. 

Hast du Tipps für mich oder selbst eigene Erfahrung mit Meal Prep? Ich würde mich sehr über Kommentare unter meiner 1. blustory freuen. 

Und tolles Projekt btw. ;)

Und falls ihr Interesse an meinem Prep Plan habt, schreibt auch das gerne in die Kommentare.

Was denkst du zu diesem Beitrag?

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Kommentare (3)

GO

Greta Ohly

Vor 74 Tagen

JAA! Her mit dem Prep Plan.

Antworten

M

Manuel

Vor 74 Tagen

Alles klar, werde ich dann machen, wenn ich eine gute Woche geplant habe...

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Paul Thaler

Paul Thaler

Vor 74 Tagen

Moin Manuel, interessanter Beitrag! Schreib gerne auch mal deinen Prep Plan hier auf blustories ;)
1

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